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Warum Du so nicht abnehmen wirst!
(Und wie du es schaffst)

Dieser anonyme Test zeigt dir, wie auch Du langfristig abnehmen kannst!

Beim Thema Abnehmen scheiden sich ja bekanntlich die Geister: Der Markt an vielfältigen Produkten und Ersatzmitteln ist riesig. Egal, ob es sich um Nahrungsergänzungsmittel, gesündere Nahrungsmittel,  Apps zum Kalorien zählen, verschiedene Workout-Tipps, Shakes, etc. handelt. Dann gibt es wiederum viele, die trotz aller Versuche niemals abzunehmen scheinen. Sondern ganz im Gegenteil: Am Ende sind sie frustriert und leiden unter dem bekannten Jo-Jo-Effekt! Die allermeisten haben einfach schon resigniert. Es ist ein Thema, was bei den meisten Menschen für Frustration sorgt! Die Wahrheit ist: Jeder kann langfristig abnehmen!

Die wahren Ursachen, die Dich beim Abnehmen hindern, kann man ermitteln!

Wir haben eine anonyme Umfrage bei Menschen durchgeführt, die -trotz Diät gar nicht, oder kaum abnehmen. Die Ergebnisse haben Aufschluss darüber gegeben, worin die wahre Ursache liegt, wieso sie nicht abnehmen. Diese haben wir detailliert ausgewertet. So kamen wir den wahren Gründen auf der Spur, wieso es in 99,9% der Fälle nicht klappt, langfristig abzunehmen. Aus diesen Ergebnissen ist unser Ratgeber entstanden. Dieser zeigt die genauen Gründe auf, wieso das Abnehmen bei dir bislang nicht funktioniert hat. Darin bekommst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, an die Du dich orientieren kannst. Du kannst einfach nachsehen, welcher der folgenden Haupt-Ursachen am meisten auf Dich zutrifft. Sieh einfach nach, welche dieser Hauptgründe auch bei dir zutreffen – und was Du unbedingt vermeiden solltest, damit es auch bei dir mit dem Abnehmen klappt.

Fakt ist: Jeder einzelne kann abnehmen! Gewichtszunahme und Gewichtsabnahme ist eine völlig natürliche Funktion des Organismus. Ohne diese Prozesse könnten wir gar nicht überleben. Denn, unser Körper muss den ganzen Tag / 24 Stunden, Wärme produzieren, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Wenn die nötige Energie dazu fehlt, oder zu wenig Energie dafür vorhanden ist, muss er an die vorhandenen „Fett-Reserven“. Abnehmen ist also ein ganz natürlicher Prozess, der wirklich bei jedem Menschen funktioniert. Sogar bei Dir!

Die Voraussetzung dafür ist lediglich, dass Du all die Hindernisse aus dem Weg räumst, die diese natürlichen Prozesse verhindern. Diese werden wir nachfolgend schrittweise mit dir durchgehen.

Auf diese 9 Punkte solltest Du unbedingt achten:

1. Deine Haupt-Motivation

Die erste und wichtigste Frage an unsere Teilnehmer lautete: 

Wieso möchtest du eigentlich wirklich abnehmen?

Die Antworten darauf waren naturgemäß ganz unterschiedlich. Den einen geht es um die Ästhetik, den anderen geht es um die Gesundheit und ihre Energie. Andere wiederum machen sich Druck aufgrund von den Medien und gesellschaftlichen Normen, wie ein Körper heutzutage anscheinend auszusehen hat.

Die Motivation ist beim Abnehmen enorm wichtig. Gezielt und bewusst Gewicht zu verlieren, den eigenen Lebensstil zu verändern, ist oft unangenehm und Anfangs sehr schwer. Bei einer Ernährungsumstellung braucht der Körper eine gewisse Zeit, sich daran zu gewöhnen und es als „normal“ zu empfinden. Vor allem, wenn man anfängt zu Fasten oder generell die Portionen schmälert. Das löst eine Art „Mangel“-Signal für den Körper aus. So greift er die angelagerten Fettdepots an. Wie stark wir diesen Mangel empfinden, hängt auch stark von der Methode ab, mit der wir abnehmen. Und auch, wie wir psychisch darauf reagieren!

Nur echte Motivation lässt dich langfristig deine Ziele erreichen!

Wenn es uns wirklich ernst damit ist, und unser „Warum“ dahinter stark genug ist, kommen wir nicht drumherum den (Anfangs) unangenehmen Weg zu gehen. Du musst aus deiner Komfortzone rausgehen, um andere Ergebnisse zu produzieren! Anders wird das nicht funktionieren.

Deine Motivation wird dir dabei helfen, diesen Weg durchzustehen. Wenn dein „Warum“ stark genug ist, und es aus dem Herzen kommt, wirst du eine starke Disziplin entwickeln können. Wenn es dabei aber nur um Ego-Ziele geht, um jemanden zu beeindrucken oder nur, um im Vergleich zu anderen Menschen besser auszusehen oder genauso auszusehen, wird das nicht funktionieren! Du bist auch kein Model auf Instagram und co. Du musst niemandem etwas beweisen. Und höre auf mit dem ständigen Vergleich! Ganz egal, welche Figur du hast: Du bist immer wunderschön und gut genug! Wenn du dich allerdings nich wohl in deiner Haut fühlst, oder es sogar zu gesundheitlichen Einschränkungen kommt, dann darfst du natürlich etwas an deinem Gewicht ändern.

Achte aber stets darauf: Deine Motivations-Gründe sollten immer mit dir selbst zu tun haben – und nicht mit anderen Personen. Es geht um dich und dein Leben! Also finde ein „Warum“, das für dich selbst Bedeutung hat- unabhängig von anderen Menschen und Meinungen von Außen. Im ersten Schritt ist es wichtig, dass du dir klare Ziele setzt. Und dein Wunsch wirklich aus dem Herzen kommt. Denn nur so kannst du auch langfristig dein Ziel erreichen! 

Um dieses Ziel zu erreichen bist ausschließlich Du verantwortlich! Nicht deine Umgebung, kein Instagram-Trend, und auch sonst nichts im Außen. Die Verantwortung dafür liegt ganz allein bei dir!

Das zu erkennen ist der erste, wichtige Schritt.

Abnehmen

2. Beginne mit deiner Ausgangssituation

In unserer zweiten Frage wollten wir von den Teilnehmern ihr Status-Quo erfahren. Denn, je nachdem wieviel man wiegt, stellt sich die Ausgangs-Situation beim Abnehmen immer unterschiedlich dar.

Es macht einen Unterschied, ob du 170 kg wiegst und endlich dein normales Körpergewicht erreichen möchtest, oder ob du schon dein Normalgewicht hast-oder nah dran bist, und nur nochmal 10 kg verlieren möchtest, um dem aktuellen Schönheitswahn zu entsprechen. Beides sind völlig unterschiedliche Ausgangssituationen. Oft wissen wir selbst nicht, was eigentlich unserem Idealgewicht entsprechen würde. Der Body-Maß-Index und andere, ähnliche Berechnungen, geben nur grob Aufschluss darüber, ob es den idealen Werten einer Person entspricht. Das ist von Person zu Person, je nach Alter, Körperbau und andere Faktoren sehr unterschiedlich. Ein Beispiel: Beim BMI haben die meisten Bodybuilder katastrophale Werte im Bereich Übergewicht und das obwohl sie genau genommen den Körperfettanteil von einem halb Verhungerten haben.

Wenn du unter Übergewicht leidest (also, deine BMI-Werte über 30 sind), hat sich dein Gewicht meist über sehr lange Zeiträume hinweg gesteigert. Das heißt, dahinter stehen häufig auch eine größere Zahl von ungesunden Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, die du schon sehr lange pflegst und die erst einmal geändert werden müssen. Das sind größere Veränderungen, die meist auch vieles andere in deinem Leben mit verändern. Das braucht Zeit.

Extreme funktionieren nicht!

Setze dir realistische Ziele. Nicht etwa, „10 kg in 2 Wochen“. Das sind Ziele, die unsinnig sind, weil dein Körper sich erst einmal auf die neue Ernährungssituation umstellen muss, daher auch körperliche Prozesse entsprechend anpassen und für sich individuelle Lösungen finden muss. Bei einem so hohen Körpergewicht funktioniert nur eine langsame, kontinuierliche Gewichts-Abnahme wirklich dauerhaft. Um nachhaltig abzunehmen, musst deine Ernährung komplett umstellen.  Dein Körper ist keine Maschine, bei der man einfach auf einem Knopf drücken muss- und schon hast du dein Wunschgewicht. Er besteht aus einem sehr komplexen System aus vielen einzelnen Prozessen, die miteinander wirken und zusammenspielen. DU bist dein Körper. Wenn du mit extremen und aggressiven Mitteln versuchst an dir etwas zu ändern, wird es nur noch schlimmer. Sei gut zu dir selbst! 

Wenn du bei einer Größe von 1,75 ein Gewicht von 60 kg anstrebst, kann es eben sein, dass du die Zahl zwar toll und das Gewicht gut findest, dein Körper jedoch nicht. In diesem Fall kann es sogar sein, dass dein Körper dann jede sich bietende Gelegenheit ergreift, um das Gewicht auf einen für ihn sinnvollen Wert zu korrigieren. Dann wirst du ständig mit deinem „Wunschgewicht“ kämpfen, weil es eben für deinen Körper kein realistisches Ziel ist. Um so etwas zu vermeiden solltest du deine wahren Werte kennen, die für deinen Körper ideal geeignet sind.

Beide angesprochenen Herausforderungen haben eines gemeinsam: Sie resultieren daraus, dass man nicht auf seinen Körper hört, wenn es um die eigene Gesundheit geht. 

Es werden  oft willkürliche Zahlenwerte als „Ziele“ herangezogen, die sich aber jeder sinnvollen Grundlage entziehen. Sich abzumagern und zu verhungern ist niemals die Lösung!

Wenn du gegen deinen Körper und seine natürlichen Prozesse arbeitest, arbeitest du gegen dich selbst. Das ist niemals erfolgsversprechend!

3. Wieviele Mahlzeiten isst Du am Tag?

Wie haben die Teilnehmer befragt. Einige haben etwa 5-6 Mahlzeiten geschätzt. Und viele konnten das gar nicht genau beantworten.

In unserer heutigen Welt, in der wir im Überfluss leben, haben sich die Ess-Gewohnheiten allgemein sehr stark verändert: 

Wir haben uns eine Ess-Gewohnheit zugelegt, bei der wir praktisch ständig am Essen sind. Das bedeutet, wir essen nicht nur weil wir Hunger haben, sondern oft auch aus Langeweile. Dass, das nicht gesund ist spricht für sich!

Ganz früher gab es für die Bauern 5 Mahlzeiten am Tag. Für die Bürger meist 3 Mahlzeiten. Wobei diese Mahlzeiten oft nicht sehr üppig waren. Heute würden diese Mahlzeiten eher als „Snack“ bezeichnen – und einfach mal so nebenher essen. Die Zahl unserer Mahlzeiten schwankt heutzutage auch sehr häufig, und wir essen oft mehr, als unser Körper eigentlich braucht.

Das führt zu zwei Problemen

1.) Die Menge, die wir über den Tag verteilt essen, ist für uns kaum überschaubar und die Kalorien sammeln sich ganz leicht „so nebenbei“ an. Unser Körper hat es somit auch schwer, weil er ja die Zeit braucht um die Nahrung zu verdauen. Wenn wir nicht ausreichend „Ruhezeiten“ haben, belasten wir somit unseren Körper permanent, indem wir ihm immer wieder neue Nahrung zuführen.

Unser System ist überfordert, wenn es mit dem stetigen Verdauen beschäftigt ist. Wenn die Zeit zum ordentlichen Verdauen nicht gegeben ist, dann wird die Nahrung direkt in Fett-Depots am Bauch und an den Hüften angelagert und gespeichert. Also genau dort, wo wir es nicht haben wollen! 

2.) Wir achten immer weniger auf wichtige Nährstoffe und Vitamine, die unser Körper nunmal braucht. Dazu kommt es immer wieder mal Verdauungsproblemen. Dann machen wir es uns zur Gewohnheit ständig zu essen- alle 2 Stunden bekommen wir ein Hungergefühl. Wenn wir uns also alle 2 Stunden einen Snack oder „Häppchen“ gönnen, wird unser Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. Somit ist der Suchtfaktor vorprogrammiert. 

„Ich sterbe gleich vor Hunger!“

Fakt ist: An Hunger stirbt man nicht. Wir kommen bis zu zwei Monate ohne feste Nahrung aus. Allerdings nicht ohne trinken! Hunger zu empfinden ist natürlich unangenehm, aber wir können es uns antrainieren stattdessen viel zu trinken, bevor wir wieder einen Snack zu uns nehmen. Es ist alles eine Frage der Gewohnheit!

Viele buddhistische Mönche essen z.B. nur 1 x am Tag! Es ist alles Training und reine Kopfsache. Du hast die Kontrolle über deinen Körper!

4. Erstelle eine Wochenbilanz

Wir haben unsere Test-Teilnehmer darum gebeten, aufzuschreiben, was sie am Tag und über die gesamte Woche zu sich nehmen. Die Antworten waren erhellend.

Über einen Tag hinweg lässt sich noch schwer ein Muster erkennen. Doch diese „Kleinigkeiten“, die man über den Tag verteilt isst, summieren sich schnell und plötzlich nimmt man innerhalb einer Woche eine ganze Menge zu sich! Sich dessen bewusst zu sein, macht schon einen deutlichen Unterschied.

Ein „gesunder“ Tag macht in einer Woche auch keinen riesigen Unterschied, es kommt auf die Minimalkonstanz an. Jeden Tag einige kleine Dinge beachten, machen am Ende der Woche einen riesigen Unterschied- vor allem langfristig! Es bringt nichts, wenn man 1-2 Tage die Woche relativ wenig und gesund isst, den Rest der Woche sich aber gehen lässt! Eine Wochenbilanz zu führen entlarvt also ziemlich schnell unsere „Selbsttäuschung“. Es kann uns sehr genau unsere blinden Flecken in der Ernährung aufzeigen! 

Darüber hinaus reichen viele unserer Nährstoff-Speicher im Körper für ungefähr 7 – 10 Tage aus. D.h., innerhalb dieses Zeitraums sollten wir die wichtigsten Nährstoffe über unsere Nahrung zu uns genommen haben. Und somit unsere Speicher wieder aufgefüllt haben. Wenn wir das nicht tun, droht Nährstoff-Mangel (der ist ausgerechnet bei Übergewichtigen sehr häufig).

Zudem hilft dir das Aufschreiben deiner Nahrungsmittel auch dabei, am Ende der Woche Bilanz zu ziehen: 

Wovon habe ich zu viel gegessen?

Wovon habe ich zu wenig gegessen? 

Wo habe ich mich wieder selbst „getäuscht“? 

Was sind typische Situationen, in denen ich zu viel esse? 

Wie verhält sich mein Gewicht?

Du gewinnst neue Erkenntnisse!

Die wesentlichen Randfaktoren beim Abnehmen

Die restlichen fünf Fragen zielen nun auf die „Randfaktoren“ ab. Diese sind wesentlich, weil sie Aufschluss darüber geben, ob du beim Abnehmen erfolgreich bist oder nicht. Wir geben dir diese Fragen genau so weiter, wie wir sie auch unseren Teilnehmern gestellt haben. Wir wünschen dir viele erhellende Erkenntnisse!

5. Was ist dein Lieblingsessen?

Diese Frage verrät sehr vieles über unsere Essens-Gewohnheiten.

Die Wochenauswertungen haben gezeigt, dass die meisten dazu tendieren, sehr oft das Gleiche zu essen. Daran ist im Grunde gar nichts verkehrt! 

Problematisch wird es nur, wenn das Essen sehr einseitig ist und wichtige Nährstoffe fehlen, die dein Körper braucht. Hier kommt der Grundsatz „Verbessere deine Gewohnheiten und du verbesserst dein Leben“ zum Tragen: 

Wenn du das, was du für gewöhnlich isst, Stück für Stück etwas gesünder gestaltest, ist deine Willenskraft und Durchhaltevermögen gar nicht so schwer umzusetzen! Langfristig wird es dir nicht mehr so schwer fallen, dich allgemein im Alltag (und auch auf Partys) gesünder zu ernähren. Das funktioniert besser, als wenn du von einem Tag ins andere extrem wechseln möchtest!

Vieles was wir essen, lässt sich auch sehr einfach gesünder „aufwerten“. Das kannst du auch sehr simpel Schritt für Schritt umsetzen. Und du kannst so die Mengen in kleinen Schritten über einen längeren Zeitraum optimal reduzieren. Damit brichst du nicht auf einen Schlag mit deinen langfristig aufgebauten Gewohnheiten. Das macht viel mehr Freude, ist viel gesünder und es fällt dir viel leichter deine Ernährung langfristig umzustellen!

6. Wie ehrgeizig bist Du?

Diese Frage zu beantworten ist ebenso sehr wichtig.
Wie du mit deinen Zielen umgehst, ob du überhaupt welche hast, und wie/ ob  du sie erreichst spielt eine sehr wichtige Rolle für das Abnehmen.

Wenn du das Erreichen deiner Ziele in die Hand nimmst und es ernst meinst, dann wirst du sehr wahrscheinlich auch sehr erfolgreich das Abnehmen meistern. Wenn du allerdings generell Schwierigkeiten mit der Erreichung deiner persönlichen Ziele hast, wirst Du höchstwahrscheinlich auch mit dem Abnehmen scheitern.

Es gibt Menschen, die sich ein klares Ziel setzen, einen festen Zeitpunkt, an dem das Ziel erreicht wird und tun jeden Tag etwas dafür, um ihr Ziel zu erreichen. 

Sie fangen auch nicht irgendwann damit an- der richtige Zeitpunkt ist nämlich immer jetzt!

Das erfordert innere Stärke, ein wenig Disziplin und sehr viel Klarheit darüber, welche Ziele man erreichen möchte und vor allem warum man sie erreichen möchte. Klarheit, innere Stärke und Disziplin sind die wesentlichen drei Zutaten für Erfolg – das gilt nicht nur fürs Abnehmen!

Überprüfe einmal bei dir Selbst, wie es in dieser Hinsicht um dich steht. Sei mal radikal ehrlich zu dir selbst! 

Die gute Nachricht ist: Auch dafür gibt es Hilfe! 

Es gibt sehr viele gute Coaches da draussen, die dich dabei unterstützen können ein starkes Mindset zu entwickeln und konstant deine persönlichen Ziele zu verfolgen und vor allem dranzubleiben!

7. Welche Ernährungsgewohnheiten hast Du von deinen Eltern übernommen?

Das ist einer der wichtigsten Fragen überhaupt! 

Über 90% unserer Handlungen in unserem Leben werden von unbewussten Mustern gesteuert. Diese haben den Ursprung in unserer frühen Kindheit. Wir imitieren unsere Eltern in ihren Gewohnheiten. Wenn wir selbst nicht daran arbeiten behalten wir diese unbewussten Muster meist unser ganzes Leben!

Wenn Du Eltern hast, die selbst immer mit ihrem Gewicht zu kämpfen hatten und sich nur selten gesund ernährt haben, dann ist die Chance natürlich hoch, dass du viele dieser ungesunden Gewohnheiten und Einstellungen zum Essen einfach unbewusst übernommen hast.

Natürlich ist nichts im Leben in Stein gemeißelt! Wir können jederzeit auch sehr tief eingeprägte Gewohnheiten und Einstellungen ändern, wenn wir wollen. Dazu müssen wir allerdings ein Bewusstsein über unsere unbewussten Muster entwickeln! 

Wir neigen oft dazu vieles als „toll“ und „unverzichtbar“ zu sehen, was wir in unserer Kindheit schon gegessen haben. Das muss aber nicht zwangsläufig stimmen, das ist nur unsere Gewohnheit. Wir verbinden dieses Essen mit einem Gefühl „Geborgenheit“ und Vertrautheit. Das ist schon fest in uns einprogrammiert! Aus diesem Grund sitzt diese Gewohnheit ganz tief ins uns.

Diese Gewohnheiten zu ändern (z.B. 4 x am Tag zu essen) ist oft mit viel Arbeit verbunden und braucht oft etwas länger, als wir es gerne hätten, ist aber die Mühe wert! Hierbei ist nicht entscheidend, ob sich etwas „gut anfühlt“ weil wir es halt immer schon so machen – sondern nur was für uns jetzt am sinnvollsten ist! Um ein Ziel zu erreichen, muss man kurzfristigen Schmerz in Kauf nehmen!

Dass man seine Essgewohnheiten verändern kann zeigen uns vor allem die Menschen, die fast ihr ganzes Leben mit tierischen Produkten aufgewachsen sind und heute überzeugte Veganer sind. Wie gesagt, nichts ist jemals in Stein gemeißelt. Du kannst dein Leben jederzeit ändern!

8. Was sagst Du zum Thema Fasten?

Diese Frage geht direkt auf das Thema Verzicht ein. Wenn du beim Thema Fasten schon zurückschreckst, weil es für dich eine lebensbedrohliche Vorstellung ist, dann ist das ein sehr schwieriges Thema für Dich. Wenn du Fasten zumindest erstmal spannend findest, und dich sogar dafür öffnen würdest (falls du das nicht schon ausprobiert hast), dann hast du schonmal einen deutlichen Vorteil. Alles dazwischen ist auch gut.

Hier geht es weniger um das Fasten an sich, denn zum Abnehmen reicht Fasten allein überhaupt nicht aus,  sondern viel mehr um die innere Einstellung dazu. Es geht vor allem darum, wie gut du dich von Essen an sich trennen kannst.

Wie zuvor schon erwähnt, kann unser Körper bis zu 2 Monate (fast) problemlos ohne feste Nahrung überleben. Wieso wir manchmal nicht aufs Essen verzichten können oder wollen, hat eindeutig emotionale Gründe.

Hunger fühlt sich unangenehm an (das ist der biologische Zweck dahinter), für manche Menschen ist es aber auch schier unerträglich, wenn sie nicht immer sofort das Essen bekommen, was sie sich gerade für sich vorstellen. Für andere ist Essen eine „Lösung“ für negative Gefühle wie, 

Traurigkeit, Neid, Angst, Zurückweisung, Langeweile, Ärger und Frust. 

Wenn du es sehr schwer hast, damit umzugehen, wenn du dein Essen nicht sofort haben kannst oder wenn du dazu neigst, deinen Kühlschrank als Problemlösung  zu „plündern“ oder dazu neigst in für dich schwierigen Zeiten, dir schnell „etwas leckeres zu gönnen“, dann handelt es sich bei dir um ein psychologisches Thema. Dies bedeutet, die Ursache liegt woanders, nämlich an deiner Psyche. Es ist nichts körperliches. Diese Themen sollte man auch in der Psyche behandeln, um diese dauerhaft zu lösen!

9. Deine Freunde veranstalten ein Grillfest! Was tust Du?

Hier geht es um dein Durchhaltevermögen. Die Frage zielt darauf ab, wie leicht Du dich ablenken lässt.

Kannst du auch voll und ganz dahinter stehen, was du für dich erreichen willst, wenn andere etwas anderes tun oder dich nicht verstehen? Wenn deine Antwort „Nein“ lautet, solltest Du daran arbeiten. Zu deinen Entscheidungen zu stehen und diese auch durchzuziehen, ist ganz allein deine Verantwortung.

Wenn du dich in solchen Situationen genötigt fühlst oder jemand über dich spottet, dich verachtet oder dich überreden will, dann hast du nicht das richtige Umfeld! Sie werden dir auch sonst im Leben immer im Weg stehen. Wer versucht, jemand anderen von irgendetwas abzubringen, ist kein Freund – sondern nur jemand, der versucht Kontrolle über jemand anderes auszuüben, weil er selbst die Kontrolle über sein Leben nicht hat.

(Besonders innerlich schwache Menschen tun dies gerne, weil sie sich dadurch stärker fühlen).

Niemand anderes als du selbst hat das Recht über dein Leben zu bestimmen! Nur Du trägst die Verantwortung! Für alles in deinem Leben! 

Noch ein Schlusswort:

Diese 9 Fragen decken die wichtigsten Bereiche ab, die sich oft als Hindernisse beim Abnehmen herausstellen. Das meiste hat also nichts mit deinem Körper direkt zu tun – sondern mit deinen (unterbewussten) Gewohnheiten, deinen Einstellungen und deinem persönlichen, psychischem Befinden.

Wenn du merkst, dass du Herausforderungen hast, abzunehmen oder eine Diät durchzuhalten, dann kann es dir helfen, diese 9 Punkte noch einmal gründlich durchzugehen. Du könntest entdecken woran es bei dir liegen könnte. Wir haben auch unseren Teilnehmern diese Fragen nicht ohne Grund gestellt. Die Erkenntnisse, die sich aus den Fragen ergeben sind sehr erhellend!

Denk immer daran: Jeder Mensch kann abnehmen – das ist ein völlig normaler, körperlicher Prozess, der sowieso automatisch in Gang gesetzt wird. Wenn wir gemeinsam die Voraussetzungen dafür schaffen und alle Hindernisse beseitigen, die dir beim Abnehmen im Weg stehen, können wir erfolgreich und langfristig deine Wunschfigur erreichen!

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